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ID.5 in Serie: Volkswagen schließt Transformation des Fahrzeugwerks Zwickau zum E-Standort erfolgreich ab

ID.5 in Serie: Volkswagen schließt Transformation des Fahrzeugwerks Zwickau zum E-Standort erfolgreich abCopyright: Volkswagen AG, Volkswagen ID.5 Pro Performance and ID.5 GTX
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  • Fahrzeugportfolio komplett: Mit dem ID.5 feiert das sechste vollelektrische Modell aus Zwickau seinen offiziellen Produktionsstart
  • Weltweit erste vollständige Transformation einer Großserienfabrik von Verbrenner auf 100% Elektromobilität
  • Globales E-Auto-Produktionsnetz wächst weiter: Mit Emden, Hannover und Chattanooga gehen 2022 die nächsten E-Standorte ans Netz
    Dr. Christian Vollmer, Produktionsvorstand Marke Volkswagen: „Das Fahrzeugwerk Zwickau hat mit sechs Anläufen von drei Marken in nur 26 Monaten wichtige Pionierarbeit für den Konzern geleistet.“

Volkswagen forciert mit seiner ACCELERATE Strategie den Wandel hin zur Elektromobilität: Mit dem heutigen, offiziellen Produktionsstart des ID.5 und ID.5 GTX hat Volkswagen die Transformation des Fahrzeugwerks Zwickau zum reinen E-Standort erfolgreich abgeschlossen. Der traditionsreiche Standort in Westsachsen ist weltweit die erste Großserienfabrik eines Volumenherstellers, die vollständig von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb umgebaut wurde. In Zwickau werden nun sechs Modelle der Marken Volkswagen, Audi und Cupra auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) gefertigt. In diesem Jahr gehen weiterhin die Werke in Emden (ID.4), Hannover (ID. Buzz

) und Chattanooga (USA, ID.4) ans E-Auto-Produktionsnetz. Damit hat die Marke Volkswagen die Voraussetzungen geschaffen, 2022 an ihren Standorten in Europa, USA und China 1,2 Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf MEB-Basis zu bauen.

Dr. Christian Vollmer,Produktionsvorstand Marke Volkswagen: „Volkswagen wird 2022 mit der Strategie ACCELERATE und dem Ausbau der Modellpalette den Hochlauf der Elektromobilität weiter beschleunigen. Das Fahrzeugwerk Zwickau hat mit sechs Anläufen von drei Marken in nur 26 Monaten wichtige Pionierarbeit für den Konzern geleistet. Die Erkenntnisse und Erfahrungen werden uns helfen, unser Produktionsnetzwerk schnell und effizient weiter zu elektrifizieren.“

Dr. Stefan Loth, Vorsitzender der Geschäftsführung Volkswagen Sachsen: „Nach der Gläsernen Manufaktur Dresden haben wir jetzt den zweiten fahrzeugbauenden Volkswagen Standort in Sachsen zu 100% auf E-Mobilität umgestellt. Mit dem ID.5 und dem ID.5 GTX

ist der Umbau des Werks in Zwickau produktseitig erfolgreich abgeschlossen. Abhängig von der Versorgungslage mit Halbleitern liegt unser Fokus nun auf dem Erreichen der Kammlinie. Wir möchten die 180.000 bei Volkswagen Sachsen gebauten Fahrzeuge aus 2021 in diesem Jahr übertreffen.“

Jens Rothe, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Volkswagen Sachsen: „Der Umstieg auf die Elektromobilität hat sich für das Fahrzeugwerk Zwickau als genau richtig erwiesen. Die Nachfrage nach unseren Modellen boomt, die Beschäftigung unserer Mannschaft ist für die kommenden Jahre gesichert. Wir sind als Eisbrecher des Wandels vorangegangen und haben das Vertrauen des Konzerns zurückgezahlt. Das ist in allererster Linie ein großer Verdienst der Belegschaft.“

Digitale, effiziente Vorzeigefabrik

Das Fahrzeugwerk Zwickau wurde seit 2018 für rund 1,2 Milliarden Euro vom Verbrenner auf die Elektromobilität und zu einer digitalen, flexiblen und hocheffizienten Vorzeigefabrik umgebaut. Zum Einsatz kommen vermehrt unter anderem smarte Industrie-4.0-Roboter und fahrerlose Transportsysteme, die Bauteile vollkommen autonom an die Montagelinie bringen.

Fast 40 Prozent des Investitionsvolumens flossen allein in die Erneuerung und Erweiterung des Karosseriebaus. Die schon vorher hohe Automatisierung in diesem Bereich liegt nun bei nahezu 90 Prozent, die Anzahl an hochmodernen Robotern stieg von 1.200 auf 1.625. Auch die Automatisierung in der Montage wurde auf nun 28 Prozent fast verdoppelt – und die Ergonomie der Fertigung deutlich verbessert. Betroffen waren ausschließlich Arbeitsplätze mit monotonen oder körperlich anstrengenden Tätigkeiten, zum Beispiel das Arbeiten mit Händen über Schulterniveau oder Überkopfarbeiten.

In Summe sind mehr als 50.000 Quadratmeter an Gebäudefläche neu entstanden, etwa für die Erweiterung des Presswerks, mit dem alle Außenhaut-Karosserieteile für die Elektro-Modelle jetzt vor Ort gepresst werden – eine Einsparung von 9.000 LKW-Fahrten jährlich. Weitere zentrale Bauprojekte waren der Neubau einer Logistikhalle sowie eines Batteriesequenzers. Letzterer ist nun das höchste Gebäude im Werk Zwickau. Das Investitionsvolumen allein dieser drei Projekte liegt bei rund 115 Millionen Euro.

Mit der E-Mobilität sind in Zwickau dauerhaft zukunftsfähige Arbeitsplätze entstanden. Die rund 9.000 dauerhaft am Standort tätigen Mitarbeiter sind mit einer großen Weiterbildungsoffensive auf die neue Technologie vorbereitet worden. So haben alle Mitarbeiter Informationsveranstaltungen zur E-Mobilität durchlaufen. 3.000 Mitarbeiter absolvierten das Trainingscenter E-Mobilität, in dem sie detailliert auf die neuen Produktionsanforderungen geschult wurden. In Summe hat die Zwickauer Mannschaft bis Ende 2020 rund 20.000 Trainingstage absolviert.

Modelle und Produktionszahlen

In Zwickau laufen sechs Modelle von drei Marken vom Band – der Volkswagen ID.3 , ID.4 und ID.5 sowie Audi Q4 e-tron, Q4 Sportback e-tron und Cupra Born. Die Produktionskapazität entspricht einer Jahresproduktion von mehr als 300.000 Fahrzeugen – damit ist das Fahrzeugwerk Zwickau der derzeit leistungsfähigste Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge in Europa.

Grüne Produktion

Mit den in Zwickau produzierten Modellen liefert Volkswagen ausschließlich Fahrzeuge an Kunden aus, die bilanziell über die gesamte Liefer- und Fertigungskette CO2-neutral produziert werden. Im Herstellungsprozess wird die Entstehung von CO2 so weit wie möglich vermieden oder reduziert – und die nicht vermeidbaren Emissionen durch Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen.

Die Maßnahmen zur CO2-Vermeidung bei der Fertigung umfassen auch die energieintensive Produktion von Batteriezellen. Hier wurde für die Fertigung der Zellen vereinbart, dass die Lieferanten grünen Strom aus erneuerbaren Quellen einsetzen. Mit diesem großen Hebel lässt sich die Ökobilanz des E-Autos weiter verbessern.

Im Werk Zwickau wurde die externe Stromversorgung bereits 2017 auf 100 Prozent Ökostrom umgestellt. Verbleibende Emissionen aus einem eigenen Blockheizkraftwerk mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung sowie der gesamten Vorkette werden seit dem Produktionsanlauf des ID.3 in November 2019 für alle in Zwickau gefertigten Modelle durch zertifizierte Klimaprojekte nach offiziell anerkannten Standards ausgeglichen.

Das Zielbild der Marke Volkswagen

Im Zentrum des Dekarbonisierungsprogramms „Way to ZERO“ steht der beschleunigte Hochlauf der E-Offensive mit der Markenstrategie ACCELERATE. Bis spätestens 2050 will Volkswagen bilanziell klimaneutral sein. Als Zwischenziel sollen die CO2-Emissionen pro Fahrzeug in Europa bis 2030 um 40 Prozent sinken (Basis: 2018). Auch die Herstellung einschließlich der Lieferketten sowie der Betrieb von E-Autos sollen bilanziell klimaneutral gemacht werden.

Hinzu kommt das konsequente Recycling der Hochvoltbatterien alter E-Fahrzeuge.

Ziel ist die vollständige Elektrifizierung der Neuwagenflotte. Bis 2030 sollen mindestens 70 Prozent des Volkswagen Absatzes in Europa reine E-Autos sein, das entspricht deutlich über einer Million Fahrzeuge. In Nordamerika und China soll der E-Auto-Anteil mindestens 50 Prozent betragen. Dazu bringt Volkswagen mindestens ein neues E-Auto pro Jahr auf den Markt.

(Volkswagen AG)

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