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Nissan beschleunigt Entwicklung von Feststoffbatterien

Nissan beschleunigt Entwicklung von Feststoffbatterien Nissan Feststoffbatterie Nissan treibt die Entwicklung leistungsfähigerer Hochvoltakkus für Elektrofahrzeuge voran: Der japanische Automobilhersteller hat den Prototypen einer Produktionsanlage für laminierte Feststoffbatterien vorgestellt. Als Teil des Nissan Forschungszentrums in der japanischen Präfektur Kanagawa soll die Fertigungsstätte die Markteinführung der innovativen Batterietechnik bis 2028 ermöglichen.
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Akkus mit höherer Energiedichte, kürzeren Ladezeiten und niedrigeren Kosten; neuer Prototyp einer Produktionsstätte untersucht Materialien und Fertigung; Einsatz in einem neuen Elektroauto spätestens 2028

Nissan treibt die Entwicklung leistungsfähigerer Hochvoltakkus für Elektrofahrzeuge voran: Der japanische Automobilhersteller hat am Freitag (8. April 2022) den Prototypen einer Produktionsanlage für laminierte Feststoffbatterien vorgestellt. Als Teil des Nissan Forschungszentrums in der japanischen Präfektur Kanagawa soll die Fertigungsstätte die Markteinführung der innovativen Batterietechnik bis 2028 ermöglichen.

Im gleichen Jahr will das Unternehmen im Rahmen seiner langfristigen Vision „Nissan Ambition 2030“ ein Elektrofahrzeug mit selbst entwickelten Feststoffbatterien auf den Markt bringen. Hierfür soll bereits im Geschäftsjahr 2024 eine erste Fertigungslinie im Stammwerk in Yokohama eingerichtet werden. Wie diese aussehen soll und welche Materialien und welcher Herstellungsprozess erforderlich sind, wird in der nun vorgestellten Prototypen-Anlage untersucht. Nissan erwartet, dass die Kosten für Feststoffbatterien bis zum Geschäftsjahr 2028 auf 75 US-Dollar (rund 69 Euro) pro kWh und im nächsten Schritt sogar auf 65 US-Dollar (rund 59 Euro) pro kWh sinken werden. Dadurch wären die Kosten für Elektrofahrzeuge mit denen benzinbetriebener Fahrzeuge vergleichbar.

(nissan.de)

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