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Schnellladeinfrastruktur für wachsende Zahl an E-Autos in Sachsen-Anhalt: EnBW beginnt Bau von Ladepark in Könnern

Schnellladeinfrastruktur für wachsende Zahl an E-Autos in Sachsen-Anhalt: EnBW beginnt Bau von Ladepark in KönnernEnBW errichtet an der Autobahn zwischen Magdeburg und Leipzig 16 überdachte Schnellladepunkte. Der neue Schnellladepark soll noch im Herbst in Betrieb gehen. (Quelle: EnBW, Fotograf: Endre Dulic)
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Energieunternehmen EnBW errichtet Großstandort mit 16 Schnellladepunkten direkt an der A14

Fast jede zehnte Neuzulassung in Sachsen-Anhalt hatte 2021 einen rein elektrischen Antrieb, das sind fast doppelt so viele wie noch im Jahr zuvor1. Um dem wachsenden Bedarf an Lademöglichkeiten nachzukommen, baut das Energieunternehmen EnBW ihre flächendeckende Schnellladeinfrastruktur auch in Sachsen-Anhalt aus und beginnt den Bau eines großen Ladeparks für E-Autos in Könnern bei Halle. „Wir bauen den Standort mit 16 Schnellladepunkten direkt an der Autobahnausfahrt A14 zwischen Magdeburg und Leipzig. E-Autos laden an den Schnellladepunkten mit bis zu 300 Kilowatt – je nach Fahrzeug sind in 20 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite geladen,“ sagt Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer und Verantwortlicher für den Bereich Elektromobilität bei der EnBW. „Damit haben Fahrer*innen genug Reichweite, um mit dem E-Auto eine Distanz bis nach Hamburg, Frankfurt oder gar ins Nachbarland Tschechien, bis nach Prag, zurückzulegen.“

Baustart war Anfang der Woche, bereits im Herbst dieses Jahres wird der Ladepark in Betrieb gehen. Eine großflächige Überdachung schützt vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung und produziert durch integrierte Solarpanels Ökostrom, der für den Betrieb des Ladeparks verwendet wird. Wie an allen Ladestandorten der EnBW laden E-Mobilist*innen auch in Könnern 100 Prozent Ökostrom. Sillober ergänzt: „Der neue Schnellladepark in Könnern reiht sich optimal in unser Schnellladenetz ein: Wir verdichten so die Ladeinfrastruktur für den wachsenden Bedarf an ortsansässigen E-Autofahrer*innen wie auch für Fernreisende, die den Ladestopp mit einer Rast von der Fahrt verbinden können.“

EnBW rechnet mit 130.000 – 150.000 erforderlichen Schnellladepunkten bis 2030

Nach Schätzungen der EnBW kann bis 2030 in Deutschland mit etwa 15 Millionen Elektrofahrzeuge gerechnet werden. Dafür seien, dem Energieunternehmen zufolge, 130.000-150.000 öffentlich zugängliche Schnellladepunkte notwendig. „Durch die Fortschritte in der Schnellladetechnologie können immer mehr E-Autos pro Ladepunkt mit frischer Reichweite versorgt werden. Daher liegt unser strategischer Schwerpunkt auf dem DC-Laden“, erklärt Sillober weiter. Als Betreiberin des größten flächendeckenden Schnellladenetzes Deutschlands betreibt die EnBW aktuell bereits über 700 Schnellladestandorte in ganz Deutschland. Auch für die Zukunft hat sich das Energieunternehmen konkrete Ziele gesteckt: So investiert die EnBW jährlich 100 Millionen Euro, um bis 2025 deutschlandweit 2.500 Schnellladestandorte zu betreiben. „Dann werden wir mehr Standorte haben, als es bei Deutschlands führenden Mineralölunternehmen jeweils Tankstellen gibt. Perspektivisch bedeutet das gleichzeitig eine Verachtfachung an HPC-Ladepunkten im Vergleich zu heute“, ergänzt Sillober.

enbw.com

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